Hodenkrebs Symptome und erkennen

Hodenkrebs Symptome und Anzeichen

Das erste Symptom meiner Erkrankung kam im Sommer 2003. Zu dieser Zeit bin ich sehr viel Fahrrad gefahren und irgendwann bemerkte ich zuerst immer beim Fahrradfahren ein leichtes ziehen in meinem linken Hoden. Es war zuerst nicht schmerzhaft und auch nur leicht bemerkbar. Da machte ich mir noch überhaupt keine Sorgen das ich Hodenkrebs haben könnte, da ich dieses erstes Symptom überhaupt

Hodenkrebs Symptome
Hodenkrebs Symptome

nicht richtig war genommen habe. Allerdings war das Thema Krebs generell überhaupt nicht in meinem Kopf. Ich war doch jung und dachte somit nie an eine ernsthafte Erkrankung oder Krankheit. Doch mit der Zeit tat der Hoden vor allem beim Sitzen auf dem Sattel richtig weh und es war unangenehm. Weiterhin kam auch noch eine Art Schweregefühl dazu, welches jederzeit im Hoden zu spüren war. Beim Duschen und Waschen des Hoden fühlte ich dann einen kleinen Knubbel am linken Hoden. Weh tat es nicht wenn man ihn berührt hat. Sorgen wegen meiner Hodenkrebs Symptome und einer möglichen Behandlung habe ich mir auch zu diesem Zeitpunkt keine gemacht. Allerdings war das dann der Zeitpunkt an dem mich die Symptome dazu brachten am nächsten Tag einen Arzt anzurufen.

Als Symptome für Hodenkrebs kann man ein Ziehen im Hoden festhalten. Weiterhin gelten ein Ertasten einer Verhärtung im Hoden oder ein komplett harter Hoden als Symptome. Diese könnten zwar auch eine Entzündung sein, aber man sollte auf Nummer sicher gehen, da die Symptome für Hodenkrebs sprechen und eine frühe Erkennung wie bei jedem Krebs wichtig ist.

Auf der folgenden Seite werden auch noch weitere Symptome bzw. Anzeichen dargestellt.


Hodenkrebs erkennen

Die oben genannten oder auf dem Link genannten Symptome für Hodenkrebs sind erste Anzeichen und man sollte zur Sicherheit zur Untersuchung zum Arzt gehen. Auch wenn man nur Angst hat, dass etwas seien könnte und man normalerweise nicht wegen einer Erkrankung schnell dorthin geht. Die Symptome

Hodenkrebs erkennen
Hodenkrebs erkennen

sind leider ernst zu nehmen und lieber dann einmal nicht den harten Mann spielen. Was auf jeden Fall gemacht werden sollte, alleine um Hodenkrebs vorzubeugen, ist regelmäßig seine Hoden abzutasten, denn dabei erfühlt man entweder eine komplette Verhärtung eines Hodens oder aber eine einzelne harte Stelle, die das erste Symptom eines Hodentumors seien kann. Der Hoden fühlt sich normalerweise total glatt an. Nur an den Rändern des Hodensacks fühlt man mal auch andere Stellen. Wenn eine oder mehrere Stellen auf dem Hoden hart sind, sind dies entweder Entzündungsherde oder es sind leider Symptome für Hodenkrebs. Dies sollte man in einer Untersuchung auf jeden Fall klären lassen. Es ist ehrlich gesagt nicht schwer Hodenkrebs selbst zu ertasten. Diese Knubbel zu fühlen kann jeder. Den Unterschied zu dem glatten Nachbargewebe wird jeder auf jeden Fall spüren.

Hodenkrebs Früherkennung Aufklärungsfilm:


Wer behandelt Hodenkrebs

Wer behandelt Hodenkrebs
Wer behandelt Hodenkrebs

Mir stellte sich ehrlich gesagt nicht die Frage wer für die männlichen Genitalien zuständig ist und somit meine festgestellten Symptome entweder entkräften oder leider bestätigen kann, da ich im Jugendalter schon einmal beim Urologen war. Deswegen ließ ich mir dort einen Termin geben anstatt erst zu meinem Hausarzt zu gehen. Dort wird man in der Regel dann eh eine Überweisung. Anstatt zum Urologen zu gehen, kann man auch einen Termin bei einem Andrologen gehen.

Wichtig ist, dass ihr am Telefon eure Symptome und Feststellungen mitteilt, damit erkannt wird, dass es sich ggf. um Hodenkrebs handelt und ihr zügig zur Untersuchung der möglichen Erkrankung kommt, damit eine Therapie dann zügig gestartet werden könnte. Dies habe ich zwar auch gemacht, mir war aber nicht bewusst, dass dies eindeutige Symptome waren und ich somit schnell dorthin muss. Meine Untersuchung war erst in drei Wochen und das ist definitiv lange hin und somit verschwendete Zeit für eine mögliche Behandlung. Mein Urologe hat sich auch sehr bei mir im Nachhinein entschuldigt, dass die Sprechstundenhilfe nicht geschaltet hat und die Symptome anscheinend nicht Hodenkrebs zuordnen konnte und mir somit keinen zeitnahen Termin zur Untersuchung gegeben hat. Sollte der Termin für einen zu lange in der Zukunft liegen, kann man natürlich auch einfach so zum Urologen gehen und eben etwas länger warten.

Die Untersuchung geht ehrlich gesagt sehr schnell um die Erkrankung des Hodens festzustellen. Es werden beide Hoden abgetastet und es wurde ein Ultraschall gemacht. Dann ist eigentlich schon fast alles klar und man bekommt die vorläufige Diagnose gestellt, dass es sich höchstwahrscheinlich um Hodenkrebs handelt und das nun noch Blut abgenommen wird um die Tumormarker zu bestimmen. Mittels dieser kann die vorläufige Diagnose untermauert werden. Jeder Krebs fördert bestimmte Eiweiße im Blut und diese werden dann als Tumormarker dafür herangezogen. Sind die Tumormarker erhöht wird die Diagnose bestätigt. Ich war ehrlich gesagt etwas geschockt als man das Wort Krebs gehört hat, aber umgehauen hat es mich auch nicht.

Nach der Untersuchung bekommt man normalerweise dann erst einmal generelle Informationen zum Thema Hodenkrebs und zur Behandlung. Es gibt verschiedene Tumorstadien, immer mehr Männer bekommen Hodenkrebs, typische Krebs Erkrankung von jungen Männern, sehr gute Heilungschancen, wenn schon Krebs dann Hodenkrebs, über die Ursachen soll man sich keinen Kopf machen, Hodenkrebs ist eine der Krankheiten die immer häufiger wird.

Nach den allgemeinen Informationen zum Hodenkrebs klärt er einen dann über die mögliche Behandlung auf. Das wenn sich die Krebs-Diagnose bestätigt es wohl zuerst zu einer Hodenentfernung kommen wird. Die weitere Therapie würde dann schauen ob auch bereits im Bauchraum sich Metastasen am Lymphknoten angesiedelt haben und dann eine Chemotherapie nötig wäre. Der Lymphknoten würde dann beim CT des Bauchraumes (Abdomen) vergrößert dargestellt werden.

Es wird dann daraufhin gewiesen, dass man durch die Therapie unter Umständen keine Kinder mehr zeugen kann, da das Sperma durch die Chemotherapie und wohl auch Hodenentfernung eine schlechtere Qualität hat. Wenn man sicher gehen will noch Nachwuchs in die Welt zu setzen sollte man sein Sperma einfrieren lassen bevor die Therapie startet. Mir wurde damals allerdings gesagt, dass dies einige Zeit in Anspruch nimmt und ich lieber zügiger anfangen sollte mit der Behandlung. Wie das jetzt ist weiß ich nicht. Ich habe auf jeden Fall kein Sperma einfrieren lassen.

Der Arzt macht mir dann noch einen Termin in einem Krankenhaus in welchem ich mich zwei Tage später Zwecks Therapie abstimmen vorstellen sollte. Ich habe überhaupt nicht mehr nachgedacht seit dem Zeitpunkt als sich meine Symptome Hodenkrebs in Krebs-Erkrankung verwandelt haben und somit auch nicht darüber, ob das Krankenhaus gut ist und für meine Krankheit das richtige ist. Ich bin einfach der Behandlung gefolgt die mir vorgegeben wurde und somit brav an Tag x in dieses Krankenhaus gegangen. Zu diesem Zeitpunkt war das denke ich noch nicht so dramatisch, aber für anderen Krebs oder andere Tumorstadien könnte das sehr entscheidend sein.

Zu beachten: Wichtig ist es, dass man in ein Krankenhaus oder Klinik geht, welches sich mit der Behandlung und der möglichen weiterführenden Therapie auskennt. An Tumorzentren sind normalerweise Experten und Spezialisten für die Krankheit und sind somit immer eine gute Adresse.

Weiterhin sollte man, wenn noch Zeit ist bis es los geht, einen Heilpraktiker oder anthroposophischen Arzt aufsuchen um ggf. weitere unterstützende Möglichkeiten der Behandlung als auch Naturmedikamente empfohlen zu bekommen.

Unter Behandlungsweg zeige ich auf, auf was man generell achten sollte wenn man die Diagnose gestellt bekommen hat.

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23. Dezember 2017 web29299365