Krebsnachsorge

Krebsnachsorge

Jedes Mal wenn man zu den Krebs-Nachsorgeuntersuchungen zum Arzt/Onkologen musste hatte man eine mega Angst, dass die Werte der Nachsorge nicht stimmen oder aber etwas auf dem CT Krebs zu sehen ist oder das bei der Ultraschall-Behandlung die Ärzte etwas sehen was dorthin nicht gehört und erneut Krebs vermuten. Der Stresspegel ist unglaublich den Patienten bei der Nachsorge aushalten müssen. Antworten die häufig gestellt werden bzgl. der Krebsnachsorge folgen.

Krebsnachsorge was wird gemacht

Krebsnachsorge was wird gemacht
Krebsnachsorge was wird gemacht

In der Krebsnachsorge wird grundsätzlich der Tumormarker bestimmt, dazu auch ein Ultraschall des Bauchraums, des gesunden Hoden und der Lymphknoten gemacht um zu schauen dass dort kein Krebs (Tumor) vorhanden ist. Bei den Nachsorgeuntersuchungen wird nach dem Befinden des Patienten gefragt in Bezug auf Krankheiten,  Nachtschweiß, Appetit usw. Zur Nachsorge gehört in regelmäßigen Abständen auch ein CT oder MRT des zu kontrollierenden Bereichs um zu schauen ob sich ggf. neue Krebs-Metastasen gebildet haben die eine Behandlung benötigen.  Die Ergebnisse des Nachsorge CT/MRTs bekommt man auf Wunsch direkt in der Klinik. Man muss dies nur äußern, damit man nicht mehrere Tage auf die Ergebnisse der Ärzte warten muss.

Wer macht Krebsnachsorge

Die Krebsnachsorge macht der Arzt bei dem auch die Diagnose/Therapie-Besprechung des Krebs gemacht wurde, also in meinem Fall beim Urologen. Später in meinem Krankheitsverlauf habe ich die Nachsorge dann beim Onkologen durchführen lassen. Die CT oder MRT Aufnahmen, die bei manchen Nachsorge-Terminen benötigt werden, macht man in einer entsprechend dafür ausgerüsteten Klinik oder Arzt (Radiologe). Meistens empfiehlt der Arzt/Onkologe, der auch die Behandlung gemacht hat, seinen Patienten eine entsprechende Klinik.

Krebsnachsorge wie oft

Krebsnachsorge wie oft
Krebsnachsorge wie oft

Zu Beginn werden die Nachsorgeuntersuchungen monatlich durchgeführt in dem die Tumormarker ausgewertet werden und ein Ultraschall gemacht wird. Alle drei Monate gab es bei der Nachsorge ein CT des Bauchraumes um zu schauen ob weiterhin keine Metastasen vorhanden sind. Als dies einige Zeit lang gut ging wurden die Zeiten der Nachsorge erweitert auf alle 3 Monate Tumormarker und alle 6 Monate CT Bauchraum. Die Nachsorge verlief weiterhin zum Glück erfolgreich. Keine Spur vom Hodenkrebs. Als dann auch die weitere Nachsorge einige Zeit gut ging wurde der Zeitraum der Nachsorge erweitert auf jährliche Tumormarker-Kontrolle und ebenfalls jährlich CT Bauchraum. Als ich dann die damals gültige Marke von 5 Jahren Hodentumor frei erreicht hatte, gab es eine weitere zeitliche Erweiterung der Nachsorge, dass das CT nur noch alle 2 Jahre gemacht werden soll wenn nichts Auffälliges in der Zwischenzeit passiert. Abends haben wir mit der Familie angestoßen und man freute sich. Der psychische Stress der einen und ich denke im Grunde alle Patienten wiederfährt war nun weiter hinaus geschoben worden.

Lange hatte ich Ruhe, aber es war noch nicht das Ende der Hodentumor-Behandlung.

Im Nachhinein könnte ich mich so sehr ärgern, dass niemand aber auch wirklich niemand einem nach der Therapie oder während der Nachsorge gesagt hat, dass Krebs einen immer begleiten wird und das man dauerhaft etwas für sich und gegen den Krebs tun muss. Die normale Medizin versagt auf dieser Ebene (ganzheitliche Krebs-Behandlung), weder in der Klinik, noch von Ärzten oder Onkologen hat man dazu etwas gesagt bekommen. Dabei ist es so logisch. Die Chemo macht alles, wirklich alles kaputt. Kranke wie auch gesunde Zellen. Nach der Chemo oder dem Klinik-Aufenthalt wegen einer Operation hofft man dann einfach, dass der Körper (der vorher zu schwach war den Krebs in Schach zu halten) von alleine es nach der Behandlung dann aber schafft die Kontrolle über den Krebs zu erlangen. Wie paradox ist das?! Man muss seinem Körper nach diesem Schlachtfeld der Therapie aufbauen und helfen, dass er zukünftig bessere Möglichkeiten hat die Krebszellen auszusortieren und sie nicht gewähren lässt. Spätestens in der Nachsorge müssten Patienten von den behandelnden Ärzten informiert werden. Da diese weiterführende Behandlung jedoch meiner Erfahrung nach nicht unternommen wird, würde ich jeden Patienten oder Interessierten bitten das Kapitel „Krebsbehandlung“ zu lesen und natürlich auch alles andere hier auf den Seiten, damit ihr bestens gerüstet zu sein in diesem Kampf gegen den Krebs.

Die nach der durchgeführte Reha war ein Witz. Ein wenig Fango, Massagen, Sport und Informationen und das war’s im Grunde.

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5. Juni 2017 web29299365